Balkan / Italien: Tag 20 – Ladispoli – Volterra (Toskana)

Am zwanzigsten Tag meiner Tour verlief die Route von Ladispoli nach Volterra, quer durch die Provinzen Viterbo und Toskana. Ich startete früh da ich ausschließlich Landstraße fahren wollte um die schöne Gegend etwas näher anzuschauen.

Als erstes peilte ich die Seen Braccianosee und Bolsenasee, beide Seen sind vulkanischen Ursprungs und liegen sehr majestätisch in der Landschaft. An diesen heißen Tag hatte ich eine natürliche Erfrischungsmöglichkeit, ich fand ruhige Plätzchen zum Baden und machte an den Seen etwas Rast.

Auf der Strecke in Richtung Bolsenasee besichtigte ich ale Etruskische Grabstätte (um 700 v. Chr.) und Amphitheater nahe der sehr alten Stadt Sutri

Kurz vor dem Bolsenasee erfreute meine Augen die Stadt Montefiascone, man kann die schöne Landschaft gar nicht in Bilder fassen.

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Je weiter ich nordwärts fuhr, umso weitläufiger und wurde die Landschaft. Am Horizont verteilten sich einzelne Bauernhöfe. Auf den Schildern tauchte plötzlich „Siena“ und „Firenze“ auf und ich befand mich schon bald in der Toskana.

Eigentlich war ich schon mal 2009 hier in der Toskana, die Ländliche Seite davon habe ich damals allerdings nur aus dem Zug etwas bestaunen können. Und nun bin ich hier, umgeben von Hügeln soweit das Auge reicht.

An Siena fuhr ich Vorbei um Abends vor 20 Uhr noch rechtzeitig in Volterra anzukommen und noch bei Licht mein Zeilt aufschlagen zu können. Ich beschloss an Florenz ebenfalls vorbei zu fahren, da ich hier bereits mehrere Tage gewesen bin und alles aus nächster näher bestaunen durfte.

Je später der Tag, um so interessanter war das Licht, ein Augenschmaus für jeden Landschaftsfotografen.

In Volterra angekommen, fuhr ich direkt an der Stadtmauer entlang zum Campingplatz der sich unmittelbar am Abhang im Nordwesten befand. Der perfekt englisch sprechende Campingplatzbesitzer Toni, hat mich recht herzlichst begrüßt, eingecheckt und mir erklärt wo die Einheimischen Abendessen gehen.

Ich baute schnell das Zelt auf, machte mich fertig um noch Paar Aufnahmen vom Sonnenuntergang zu machen. Ich habe nach dem Frühstück nur Mandeln und etwas Obst gegesse, dementsprechend lief ich dann sehr hungrig zum recht spartanischen, jedoch sehr leckeren Restaurant.

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Toskana ist wunderschön und es lohnt sich, sie nochmals zu bereisen habe ich mir an dem Abend gedacht.

An dem Tag habe ich eine Strecke von 400km zurückgelegt.

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