Balkan / Italien: Tag 8 – Sarajevo – Dubrovnik

Da wir in Sarajevo kurz vor dem Sonnenuntergang angekommen waren, haben wir die Stadt nur bei Dunkelheit erlebt. Nach dem Frühstück haben wir deshalb beschlossen noch eine Runde durch die Altstadt zu machen und bei der Gelegenheit einen Pflaster für Natalia zu kaufen, die Wanderung im Nationalpark Paklenica hat ihre Spuren hinterlassen.

Die Altstadt war deutlich leerer als den Abend zuvor. Die ersten Touristen vor allem aus den asiatischen Ländern füllten so langsam die Straßen.

Von Sarajevo sind wir dann nach Mostar aufgebrochen. Der Weg war schön wie am Tag zuvor nur die Straßen waren gefüllt etwas voller. Überhaupt ist mir aufgefallen, dass man hier auf dem Balkan gerne Diesel aus dem Hause Volkswagen fährt. Und die haben freilich nicht den Euro 6 Katalysator verbaut, dem entsprechend wird man vor allem wenn man Berg hoch fährt, ordentlich mit Ruß bedeckt. Die Abwrackprämie und Dieselverbote in Deutschland lassen hier einen Grüßen.

In Mostar angekommen, füllten wir uns wie gekochte Eier, es waren 34 Grad und es war sehr schwül. Wir sind direkt in die Altstadt reingefahren, glücklicherweise hat uns eine Dame erlaubt vor ihrem Haus unterm Baum zu parken, sie sagte: „This is my zone here, nobody will do anything to your bike!“.

Direkt neben dem Platz an dem wir geparkt haben, befand sich im Innenhof ein Restaurant, wir bekamen dort einen schattigen Tisch mit Blick auf den Fluss, die Alte Brücke und Altstadt. Das Essen war sehr gut und günstig. Besser geht es gar nicht :).

Nach der guten Stärkung, haben wir uns etwas in der Altstadt umgeschaut, ein paar Souvenirs gekauft und sind dann nach Dubrovnik aufgebrochen. Wir mussten uns etwas beeilen weil Gewitter angekündigt war.

Die Strecke von Mostar nach Dubrovnik (ca. 150 km) sind wir pausenlos zweieinhalb Stunden durchgefahren um nicht in angekündigten Gewitter zu geraten, hin und wieder hat es ein paar Tropfen gegeben und der Wind wurde stärker.

In Dubrovnik angekommen sind wir direkt zum Apartment gefahren, der war nur 300m von der Altstadt entfernt. In das Apartment eingezogen haben wir festgestellt, dass es eine Waschmaschine gibt, auf einer Reise wie dieser ist das ein Luxus. Das wurde mit fünf Ladungen intensiv ausgenutzt, da neben normaler Bekleidung auch die Motorrad Jacken und Hosen nicht ganz so frisch waren.

Am Abend sind wir durch die Altstadt von Dubrovnik flaniert und haben in einen schicken Restaurant und es gut munden lassen.

An dem Tag haben wir ca. 300km zurückgelegt.

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